KLIWAFOR

Limitierung der CO2-Senkenstärke von Wäldern durch die bodennahe Ozonbelastung als intrinsische Komponente des Klimawandels -  Validierung und Implementierung eines Ozon-Moduls in das physiologische Wald-Wachstumsmodell „BALANCE" zur prozessorientierten Risikobewertung

Bearbeiter: Dr. Timo Gebhardt, Prof. Dr. Thomas Rötzer
Koordination: Prof. Dr. Kollmann
Projektpartner: Prof. Dr. Dr. hc H. Pretzsch


Dieses Projekt, finanziert durch den Waldklimafonds (FNR) des BMEL und des BMU, ist ein Gemeinschaftsprojekt des ehemaligen Lehrstuhls Ökophysiologie der Pflanzen und dem Lehrstuhl Waldwachstumkunde.

Gesamtziele des Vorhabens

  1. Ziel des Projekts ist die Abschätzung der Einschränkung der Senken- und Speicherfunktion des Kohlenstoffs (C) von Wäldern durch anthropogen erhöhte bodennahe O3-Regime als inhärente Komponente des Klimawandels. Damit kann eine Bewertung für das zu erwartende Risiko insbesondere in Deutschland vorgelegt werden.
  2. Ziel ist, Empfehlungen für geeignete präventive Anpassungs-Maßnahmen des Waldbaus zum Erhalt der Kohlenstoffspeicherleistung, der Stabilität und der Ökosystemfunktionen unserer Wälder zu entwickeln. Zur Erarbeitung der Maßnahmen ist die Einbeziehung von Praxisberatern und Waldbesitzern vorgesehen und von zentraler Bedeutung.
  3. Ziel ist ferner, die entwickelten waldbaulichen Konzepte für die verschiedenen Klimaszenarien für Deutschland zu bewerten und die Bandbreite möglicher waldbaulicher Anpassungsmaßnahmen für ein flexibles Risikomanagement in Kooperation mit der Praxis zu erarbeiten, sowie diese an Planer, Behörden und Waldbesitzer zu kommunizieren.