Herzlich Willkommen an der AG Ökophysiologie der Pflanzen

Mission

Im Zentrum des Interesses unserer Arbeitsgruppe „Ökophysiologie der Pflanzen“ stehen die prozessorientierten Mechanismen mit denen Pflanzen – vor allem Bäume - auf ihre Umwelt reagieren und diese verändern.

Fokus

Wir untersuchen Prozesse, die das Wachstum von Pflanzen bestimmen, und die pflanzlichen Reaktionen in Struktur und Funktion auf natürliche und anthropogene Einflüsse. Unsere Schwerpunkte liegen auf der Analyse des Kohlenstoff- und Wasserhaushalts, der Ressourcen-Allokation, Wurzel/Spross-Wechselbeziehungen und biotischen Interaktionen inkl. Wirkungen von assoziierten Mikroorganismen (u.a. Konkurrenz, Facilitation, Holobiont). Aktuell interessieren uns besonders die Auswirkungen von extremen Trockenjahren sowie erhöhten atmosphärischen CO2- und Ozon-Konzentrationen und damit die Rolle von Pflanzen im Klimawandel.

Methoden

Wir erfassen Kenngrößen des Ressourcenumsatzes (u.a. Photosynthese, Atmung, Wassertransport, Transpiration) sowie strukturelle und morphologische Parameter (u.a. Kronen- und Wurzelstruktur, anatomischer Organaufbau). Stabile Isotope spielen in fast allen Projekten eine zentrale Rolle. Im Zentrum unseres Interesses steht typischerweise das pflanzliche Individuum, welches wir sowohl im Labor als auch am natürlichen Standort im Freiland untersuchen. Hierfür führen wir experimentelle Studien zur Quantifizierung der pflanzlichen Reaktionen durch z. B unter kontrollierten Umwelten in Klimakammern (u.a. TUMmesa) oder im intensiv instrumentierten Freilandlabor "Kranzberger Forst". Unsere Studien integrieren vom Molekül über die Organ- und Individuumebene bis zum Bestand.

Lehre

Diese Forschungsschwerpunkte spiegeln sich auch in unserem Lehrprofil wider. Es reicht von den Grundlagen der Botanik und Ökologie bis hin zu Spezialveranstaltungen zu prozessorientierten Mechanismen pflanzlicher Reaktionen im globalen Wandel.